Zum Inhalt springen

Digital-Lexikon

Deneb (TU Dresden)

Auch bekannt als: Deneb ZIH, HPC-KI-Erweiterung TU Dresden

Definition Deneb ist ein Hochleistungsrechner für Machine-Learning-Forschung am Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) der TU Dresden. Er umfasst 184 Grafikprozessoren vom Typ NVIDIA B200, der Nutzerbetrieb soll Ende 2026 beginnen.
Abgrenzung Deneb ist eine Erweiterung der bestehenden Rechenanlagen der TU Dresden und kein eigenständiges Rechenzentrum. Es ist ein Forschungssystem und deutlich kleiner als Exascale-Rechner wie JUPITER.

Merkmale

BetreiberTU Dresden, Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH)
StandortDresden, Sachsen
HerstellerBull (Eviden), BullSequana XH3500, mit NVIDIA
Hardware184 NVIDIA B200 in 46 Knoten, je 186 GB HBM3e
StatusInstallation ab drittem Quartal 2026
InbetriebnahmeNutzerbetrieb Ende 2026 geplant
Kostenrund 9,4 Mio. Euro

Stand: Oktober 2026.

Finanzierung

Deneb wird über das Nationale Hochleistungsrechnen (NHR), das Bund und Freistaat Sachsen tragen, und das KI-Kompetenzzentrum ScaDS.AI Dresden/Leipzig finanziert. Den Zuschlag erhielt im Dezember 2025 die Bull GmbH.

Technik und Anwendung

Das System ist speziell für Machine-Learning-Forschung ausgelegt und ergänzt ein bestehendes System der TU Dresden mit 312 GPUs vom Typ NVIDIA A100. Die Kühlung erfolgt laut ZIH zu 97 Prozent mit Warmwasser.

Kritik und Grenzen

Deneb ist im Vergleich zu Exascale-Rechnern und kommerziellen KI-Rechenzentren klein. Ob die Installation im Oktober 2026 abgeschlossen ist, ist nicht öffentlich belegt. Angaben zur Rechen- und elektrischen Leistung fehlen.

Siehe auch

Änderungsprotokoll

Aktuelle Version 1.0 · Stand: · Zitierfähige Quelle: https://www.alpha-digital.de/lexikon/deneb-tu-dresden/

  1. Version 1.0 Erstveröffentlichung am
Kostenlose Erstberatung